Eine spannende und lehrreiche Übung absolvierte kürzlich der GSF-Zug (Gefährliche Stoffe) des Bezirkes Freistadt gemeinsam mit dem Team des FFG Forschungsprojektes Spürroboter.
Unter Anleitung von HBI d.F. Gerald Czech (OÖLFV) und HBI d.F. Werner Höller (GSF-Zug) wurden die beiden Roboter des DCNA und der FH Wels in das taktische Vorgehen des GSF-Zuges eingebunden. Ziel der Übung war es, Zusammenspiel zwischen Einsatzkräften und innovativer Technik unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben.
Im Rahmen des Übungsszenarios galt es, eine vermisste Person in einem schwer zugänglichen Bereich zu lokalisieren. Mithilfe der speziell entwickelten Spürroboter der TU Graz konnte die vermisste Person rasch aufgefunden werden. Die kleinen, wendigen Geräte erkundeten das Gelände selbstständig und lieferten wertvolle Daten an die Einsatzleitung.
Nach erfolgreicher Ortung wurde der GSF-Trupp gezielt zur Position der verletzten Person geführt. Dank der präzisen Informationen konnte der Trupp die Einsatzstelle rasch erreichen und die Rettung vorbereiten. Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie moderne Technologien die Arbeit der Feuerwehr unterstützen und Einsätze sicherer sowie effizienter machen können.
Auch Bezirks-Feuerwehrkommandant LFR Thomas Wurmtödter zeigte sich vom Übungsverlauf beeindruckt:
„Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Forschungseinrichtungen eröffnet völlig neue Möglichkeiten im Einsatzdienst. Solche Übungen sind ein wichtiger Schritt, um moderne Technologien praxisnah zu erproben und optimal in unsere Abläufe zu integrieren.“
Neben dem fachlichen Austausch stand auch das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen künftig dazu beitragen, die Einsatzmöglichkeiten der Spürroboter weiter zu verbessern und die Schlagkraft des GSF-Zuges weiter zu erhöhen.
Wenn Erfahrung der Einsatzkräfte und innovative Technik Hand in Hand gehen, können selbst anspruchsvolle Einsatzlagen noch schneller und sicherer bewältigt werden.













